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Älteste
Abteilung des BSV Harsewinkel, Ehrenschild des Vereins, erfolgreiche
Mischung aus verschiedenen Altersgruppen und ein runder Geburtstag in diesem
Jahr. Aber fangen wir am Anfang an.
Dieser
Anfang war im Jahr 1913, als durch den Beschluss der damaligen
Generalversammlung eine Schützengarde gegründet wurde, die im folgenden
Jahr unter ihrem Kommandeur Wilhelm Linnenbank erstmals öffentlich auftrat.
Die Namen der sieben Gründungsmitglieder sind heute noch in der Satzung der
Ehrengarde festgehalten. In ihrer gesamten Geschichte sah sich die
Ehrengarde als „Garde des Königs“ und war immer zur Stelle, wenn sie in
irgendeiner Weise dem Schützenkönig zur Seite stehen konnte.
In
den vergangenen Jahrzehnten wurde für die Ehrengarde häufig das Wort
„Ehrenschild des Vereins“ verwendet. Eine Bezeichnung, die vielen jüngeren
Menschen antiquiert vorkommen mag, doch es bedeutet nicht mehr, als dass die
Garde immer dann gerufen wird, wenn es gilt, den BSV Harsewinkel würdig zu
vertreten. Wobei würdig bestimmt nicht bedeutet, dass es hier todernst und
exakt militärisch zugeht, denn ob mit oder ohne Uniform, darf auch der Spaß
und die Freude nicht zu kurz kommen. Der Einsatz für den BSV ist ja keine
„Arbeit“ an sich, sondern eine produktive Form der Freizeitgestaltung.
In
der wechselvollen Geschichte der Garde als Teil der BSV Harsewinkel haben
bisher 10 Kommandeure dieses Amt innegehabt. Mit Manfred Strotmann hat erst
vor einigen Monaten der elfte Kommandeur die Leitung der Garde übernommen.
In den vergangenen neunzig Jahren stellte die Ehrengarde insgesamt 16 Könige
und Kaiser des BSV, wobei mit Wilhem Linnenbank im Jahr 1914 und Friedhelm
Schulze als momentan amtierendem König die Zeitspanne vom Anfang bis heute
umrahmt wird. Derzeit hat die Ehrengarde 30 Mitglieder mit einem
Altersdurchschnitt von 32 Jahren, wobei die Tendenz hier aber fallend
ist.
(Bericht
aus der Vereinszeitschrift "De Utlucht" Ausgabe 48 vom September
2003)
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